Paris 1931. Durch ihren Gatten Hugo lernt die Schriftstellerin Anaïs Nin den Autor Henry Miller kennen. Die beiden entdecken schnell ihre Seelenverwandtschaft und eine gewisse sexuelle Faszination füreinander. Anais folgt ihrem Vorbild durch die Bars, Kneipen und Bordelle. Die Bekanntschaft bringt sie dazu, sich von den üblichen sexuellen Konventionen zu lösen. Sie läßt sich, ohne die Liebe zu Hugo aufzugeben, auf eine 'menage a trois' mit Henry und dessen scheinbar so verruchter Ehefrau June ein.

Es vergehen Monate, bis sich Anäis von den beiden lösen kann. Für sie war die Zeit mit Henry und June eine Reise zu sich selbst. Ästhetisierende Verfilmung der erst nach ihrem Tode komplett veröffentlichten Tagebüchern der Anaïs Nin. Regisseur Philip Kaufman ('Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins') fängt souverän und mit dem Willen zur Stilisierung die frivole Atmosphäre des Paris der 30er Jahre ein. Fred Ward, sonst eher als Actionstar bekannt, überzeugt als Henry Miller neben Uma Thurman als June und der grazilen Maria De Medeiros als Anais. Das erotische Spiel ist nicht frei von Längen, auf Video sollte ihm der Ruch des Skandalösen zu einem soliden Erfolg verhelfen.





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