Steinbock





Gewiß fehlt der Steinbock-Frau manchmal ein Schuß Unbeschwertheit. Aber sie ist nun mal ernsthafter und findet an oberflächlichen Spielereien keinen Gefallen. Wenn in ihrer Gesellschaft ein schlüpfriger Witz erzählt wird, dann geht sie. Nicht, weil sie prüde wäre, sondern weil sie sich in ihren geheimsten Regungen ertappt fühlt.

Nur der Richtige soll sie entdecken, erforschen. Sie braucht Sicherheit und viel geregelte Ordnung. Findet sie das alles nicht vor, wenn ein Mann ihr nicht gewachsen ist, dann kann sie allerdings sehr schnell die Zügel selbst in die Hand nehmen. Und dann hat er nur noch wenig zu bestellen.

Wenn sie sich im Auto küssen läßt und diesen Kuß sogar noch leidenschaftlich erwidert, so heißt dies noch lange nicht, daß er nun auch weitergehen dürfte. Nicht auf die Schnelle! Im Bett erweist sie sich als Meisterin: Kein ausgedehntes Vorspiel, das wäre reine Zeitverschwendung. Sex ist ein Ereignis, keine Spielerei. Sie hat nichts gegen Experimente - aber sie macht nur mit, wenn sie direkt zum Ziel führen. Sie bevorzugt Stellungen, die ihr erlauben, Geschehen, Tempo und Heftigkeit zu kontrollieren. Nachher schläft sie rasch ein - doch das passiert in der Regel nach mehreren Abläufen so spät, daß er ebenso erschöpft ist.

Sie gibt sich keinen Illusionen hin, sondern setzt lieber auf Sicherheit. Keine romantischen Flausen. Dennoch sollte der Partner etwas darstellen, denn sie will ihn präsentieren, sich an seiner Seite sonnen können. Wenn schon nicht gut gebaut, was im übrigen nicht so schlimm ist, sollte er doch eine gute Position bekleiden. Diese sehr nüchterne und realistische Einstellung hat der Steinbock-Frau auch den Ruf eingebracht, sehr berechnend zu sein.

In der Liebe ist sie eigensinnig. Er muß sich an gewisse Spielregeln halten. Er soll nicht zu dominierend sein, sich eher führen lassen. Ihre eigentlichen erogenen Zonen sind Knie- und Achselhöhlen. Besonders stolz aber ist sie auf ihre Beine und will, daß man sie gebührend bewundert. Eine Massage der Knie und umliegenden Partien kann sie verrückt machen. Wie keine andere Frau benutzt sie ihre Phantasie, um alles das nachzuholen, was ihr das Leben scheinbar vorenthält.

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Der Steinbock-Mann - treu, zuverlässig, pflichtbewußt steht er allen Lebensaufgaben gegenüber. Auch in der Liebe: Für ihn ist sie der Lohn für alle Anstrengungen, der Ruhepol. Er besitzt eine derart starke Ausstrahlungskraft für das andere Geschlecht, daß er in jungen Jahren und nach den ersten Erfahrungen mehr darum bemüht ist, abzuwehren als anzuziehen.

So hat er seine ausgeprägte Sinnlichkeit fest im Griff. Und da nicht selten sein Argwohn überwiegt, passiert es ihm sogar, daß er zu spät erkennen muß, daß er mit seiner Zauderei das Glück verpaßt hat.

Den Steinbock-Mann trifft man auf Party und Gesellschaft als äußerst aufmerksamen Beobachter im Hintergrund. Er hat es einfach nicht nötig, sich in den Mittelpunkt zu drängen. Er verabscheut seichten Smalltalk, wie er auch aufgeputzten Frauen mit fast schroffer Ablehnung aus dem Weg geht. Er redet nicht viel, schon gar nicht über seine Gefühle. Aber was er sagt, das sitzt. Ungeschminkt und deutlich bis zur Beleidigung.

Wenn ihn aber eine Frau interessiert, wird er sie geradezu belagern und keinen Schritt von ihrer Seite weichen. Er kann und will einfach nicht glauben, daß sie ihn nicht mögen könnte. Noch so viele Körbe sind für ihn kein Grund, endgültig aufzugeben. Eine Frau, deren Herz er erobert hat, wird jedoch bald die beiden krassen an ihm kennenlernen: Den Straßenengel, der nach außen hin stets die Form wahrt, sich zuvorkommend, höflich, korrekt benimmt. Und den Hausbengel, der sich in der eigenen Intimsphäre gehen läßt, sich unkonventionell vielleicht sogar faul gebärdet.

Beim Sex liebt er das Gewohnte, schätzt keine Abweichungen oder Veränderungen. Kein zu ausgefeiltes Vorspiel, keine raffinierte Verführung. Er zieht sich sehr schnell aus - sie darf sich ruhig mehr Zeit lassen. Doch dann ist es auch schon soweit. Er packt zu, mit ungeheurer Vehemenz. Er küßt ihren Körper, als gelte es, einen Rekord zu brechen. Er zwingt sie unter sich, kraftstrotzend, wild, aber nicht gewaltsam oder brutal. Und er weiß, eine Frau zu befriedigen, denn er wird nicht müde, ehe ihr nicht die Lust vergangen ist.

Viele halten ihn für einen Frosch, nur weil er nicht ständig lichterloh brennt. Völlig falsch: Ein Steinbock-Mann will sich nur sicher sein, daß eine Frau den Wert erkennt, ehe er sich ihr nähert. Er gehört zu den Männern, die von Natur aus mit viel Mißtrauen ausgestattet sind. Nur eine Frau, die er über eine lange Zeit kennt, wird ihn voll begreifen und mit ihm das höchste Glück erleben. In der Liebe darf eine Frau alles mit ihm machen - nur nicht versuchen, ihn zu dirigieren. Oft scheint es auf den ersten Blick so auszusehen, als hätte er überhaupt kein Interesse, keine Lust - doch wartet er nur ab. Seine typisch erogenen Zonen sind die Knie. Stundenlang kann er die Knie einer Frau streicheln. Wenn sie ihn dann dort mit Liebkosungen bedenkt - am liebsten mit leichten Bissen in die Kniekehlen - dann wird er nicht lange neben ihr ruhig liegen bleiben können.

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